Sie sind der Chef!

Angst hat viele Gesichter


Die Angst erschlägt mich!
Angst

Neues Verhalten üben in der Hypnosetherapie

Wenn Ängste krank machen


Mit einer Hypnosetherapie können in einer Trance die Ursachen für unbewusste Ängste  gefunden werden und neue Lösungen im Umgang mit solchen Situationen eingeübt werden. Ängste schränken die Menschen in ihrer Lebensqualität extrem ein, weil sie angstmachende Situationen vermeiden. Es werden, je nach Thema immer mehr solcher Begegnungen nicht mehr gesucht. Die Folgen sind sehr unterschiedlich, das können Einsamkeit und Abhängigkeit sein, Verlust des Selbstvertrauens bis hin zu Arbeitsunfähigkeit.

Die Kurzzeittherapie Hypnose hat schon vielen Menschen mit Angststörungen eine Möglichkeit geboten ihr Verhalten umzulernen. In der Trance können Strategien entwickelt werden mit möglichen Situationen klar zu kommen und Mut zur Konfrontation aufzubauen. Auch klärende Gedanken sind in der Hypnose neu erlebbar und führen zu neuen Lösungsansätzen um die Angst wieder realer wahrzunehmen.

Prognosen für Angsthypnose

Es ist zu beachten wie schwer und wie lange eine Angststörung schon besteht. Deshalb kann nur abgeschätzt werden, wie viele Sitzungen nötig sein werden. Die Erfolgsquote schwankt zwischen 40%-70% je nach Art der Angst.

Neue Störungen können jedoch immer wieder entwickelt werden.

Selbstsicherheit trainieren.

üben sie!


Ängstliche Menschen werden immer unsicherer. Sie verlieren Ihr Selbstvertrauen und wagen dann gar nichts mehr um aus diesem Teufelskreis zu entkommen.

Andere statt sich selbst wahrnehmen.

Konzentrieren Sie sich auf die Menschen Ihrer Umwelt, statt sich selbst ständig ängstlich zu beobachten. Beschreiben Sie in Ihren Gedanken das Aussehen und Verhalten der anderen, interpretieren Sie deren Mimik und Gestik. Registrieren Sie, wie diese Menschen auf sie wirken, welche Gefühle, Gedanken und Reaktionen sie bei Ihnen auslösen.

Kontakt zu anderen Menschen aufnehmen

Nonverbal Kontakt herstellen. Nehmen Sie zu Fremden in öffentlichen Verkehrmitteln, Lokalen, Geschäften Blickkontakt auf. Lächeln Sie dem oder der anderen zu. Gehen Sie aufrecht, selbst-bewusst und mit Blickkontakt auf eine fremde Person zu, um auszuprobieren, ob diese Ihnen ausweicht. Nähe und Austausch ertragen Begeben Sie sich in überfüllte Räume, Verkehrsmittel, Geschäfte, Lokale, Kino, Schwimmbad. In der Hypnosetherapie können solche Situationen geübt werden. Autogenes Training hilft Ihnen Ruhe zu bewahren und löst Verspannungen. Lassen Sie sich bei Verspannungen massieren. Fragen Sie in vollen Restaurants, ob Sie sich zu anderen an den Tisch setzen dürfen. Gönnen Sie sich eine mehrtägige Gruppenreise mit fremden Personen. Organisieren Sie eine Party und laden Sie mehr Gäste ein als sonst.

Andere ansprechen

Fragen Sie Fremde auf der Straße nach der Uhrzeit oder einer Adresse, bitten Sie darum, Kleingeld für Bus oder Telefon zu wechseln. Begrüßen Sie einen unbekannten Menschen und fragen Sie, ob

es sein kann, dass Sie sich bereits kennen. Sprechen Sie einen Fremden auf einer Parkbank oder einem Lokal an. Verwickeln Sie Verkäufer in Gespräche und wählen Sie dabei Personen aus, die Sie sonst eher nicht ansprechen würden. Machen Sie anderen unaufgefordert Komplimente.

Fordern üben

Bitten Sie um eine Gehaltserhöhung. Teilen Sie Nachbarn Ihren Wunsch nach Ruhe mit, wenn es Ihnen zu laut zugeht. Fordern Sie Ihren Partner zu mehr Mitarbeit im häuslichen Bereich auf. Bitten

Sie Bekannte darum, etwas für Sie einzukaufen. Fordern Sie im Familien-,Freundes- und Bekannten-kreis, was Sie sich bislang nicht trauten. Beschweren Sie sich im Restaurant über Mängel an Speisen und Getränken. Tauschen Sie fehlerhafte Ware um. Bestehen Sie darauf, den Vorgesetzten zu

sprechen, wenn ein Angestellter unwillig wirkt. Rollenspiele während einer Hypnose geben Ihnen Sicherheit.

Sich in den Mittelpunkt stellen

Lassen Sie im Restaurant laut ein Besteckteil auf den Boden fallen. Probieren Sie in Geschäften mehrere Kleider aus, ohne diese zu kaufen. Rufen Sie in der Öffentlichkeit einem entfernt stehenden Bekannten laut etwas zu. Tragen Sie Kleidungsstücke, die Aufsehen erregen. Bitten Sie an Warte-schlangen vor Kassen, Sie vorzulassen. Üben Sie vor anderen Menschen Dinge, die Sie nicht gut können. Pfeifen oder singen Sie auf der Straße laut vor sich hin. Üben Sie, anderen Ihr Befinden und Ihre Gedanken mitzuteilen.

Ablehnung und Kritik riskieren

Bitten Sie jemand Fremden, Ihnen Kleingeld zum Telefonieren zu schenken oder Ihnen einen kleinen Gefallen zu erweisen. Bieten Sie Unbekannten an, Ihnen behilflich zu sein, z.B. durch Koffer tragen. Versuchen Sie, in Geschäften Preise herunterzuhandeln. Fragen Sie ein Paar, ob Sie sich zu diesem an den Tisch setzen können. Setzen Sie sich in einem Restaurant oder Verkehrsmittel auf einen reservierten Platz. Versuchen Sie, besonders abweisend wirkende Menschen in ein Gespräch zu verwickeln.

Selbst nein sagen können und sich wehren

Lehnen Sie Ansprüche und Erwartungen anderer ab, die Sie nicht erfüllen können oder wollen insbesondere unangemessene und zu umfangreiche Arbeit. Lernen Sie sich abgrenzen. Beenden Sie aktiv Gespräche, z.B. Telefonate, die Sie sonst nur aus Höflichkeit fortführen würden. Weisen Sie unsachliche Kritik und ungeduldige Unterbrechungen strikt zurück. Zeigen Sie Ruhestörern und Vordränglern Schranken auf. Weichen Sie nicht aus, wenn Ihnen jemand entgegenkommt. Gehen Sie als erster durch Türen, beim Betreten und Verlassen eines Lifts.

Klar auftreten

Benutzen Sie das Wort ich statt man oder wir. Verzichten Sie auf indirekte Redewendungen. Sagen Sie präzise, was Sie wollen

„Ich verlange,..“

„Ich wünsche...“.

Sehen Sie Ihrem Gegenüber direkt in die Augen. Unterstreichen Sie Ihr Anliegen mit passenden Gesten, Haltung, Gesichtsausdruck und Lautstärke.

Sozialkompetenz

Sozialkompetenz verringert Stress und schützt so vor Angst und Depression. Beispiele für sozial kompetentes Verhalten sind. Auch hier ist die Hypnose ein effizientes Werkzeug um

• Nein-Sagen-Können

• Gefühle offen zeigen und äußern können

• Blickkontakt halten

• Versuchungen zurückweisen können

• Um einen Gefallen bitten können

• Auf seinem Recht bestehen

• Stärken zeigen

• Schwächen eingestehen

• Auf Kritik reagieren

• Widerspruch äußern können

• Sich entschuldigen können

• Fehler eingestehen

• Änderungen bei störendem Verhalten anderer verlangen

• Erwünschte Kontakte arrangieren

• Auf Kontaktangebote eingehen

• Unerwünschte Kontakte beenden

• Komplimente akzeptieren

• Komplimente machen

• Lob, Zustimmung erteilen

• Ausreden lassen

• Zuhören können

Ängstliche und depressive Menschen zeichnen sich durch extrem negative Sichtweisen aus. Diese Erkenntnis nutzt die kognitive Therapie, indem sie gezielt ungünstige Denkweisen zu ändern versucht. Die Ergebnisse geben ihr Recht. Profitieren auch Sie von diesem Ansatz, indem Sie die folgenden Empfehlungen berücksichtigen.

Sich selbst auf die Schliche kommen

Wir alle führen ständig Selbstgespräche, in denen wir bewerten, was wir gerade erleben. Achten Sie einmal darauf, mit wie viel destruktiven Gedanken Sie sich selbst das Leben schwer machen: „Das schlechte Wetter verdirbt mir den ganzen Tag“ „In meinem Leben geht immer alles schief“. Wie wollen Sie angesichts niederschmetternder Kommentare guter Dinge sein oder den Mut haben, etwas Neues auszuprobieren? Werden Sie sich Ihrer Gedanken bewusst. Erstellen Sie dazu eine zweispaltige Liste und tragen Sie links alle zermürbenden Aussagen ein, die Ihnen im Laufe eines Tages einfallen. Überlegen Sie anschließend, wie Sie etwas negativ Erscheinendes positiv deuten können. Notieren Sie die neue Sichtweise in der rechten Spalte und machen Sie künftig von ihr Gebrauch. Formulierungen sorgfältig abwägen Fragen Sie sich bei inneren Zwiegesprächen ganz praktisch: Nützt mir dieser Gedanke? Bestärkt er mich darin, eine Lösung für mein Problem zu finden? Hilft er mir, mein Leben zu bewältigen? Gibt er mir das Gefühl, ein wertvoller Mensch zu sein? Oder schwächt er mich, macht mich unzufrieden und mutlos? Üben Sie, ab sofort vor allem das zu denken, was Ihnen gut tut und Lösungen fördert.

Abwertende Gedanken stoppen

Sagen Sie sich ganz bewusst „Stopp – so nicht!“, wenn sich abwertende oder entmutigende Gedanken in Ihnen breit machen wollen. Verstärken Sie dieses „Stopp“ durch eine prägnante körperliche Bewegung, etwa indem Sie mit den Fingern schnippen oder abrupt aufstehen.

Ersetzen Sie mürrische Gedanken auf der Stelle durch neue, aufmunternde, die Ihrem Tun förderlich sind. Statt: „Völlig vergeblich, das konnte ich noch nie, es hat gar keinen Sinn, damit überhaupt anzufangen!“, formulieren Sie:

„Ich werde es einfach tun. Sicher kann ich es nach und nach lernen".

Statt: „Ich Idiot, alles mache ich falsch!“,

sagen Sie sich: „Hier habe ich einen Fehler gemacht. Das ist normal. Mal sehen, wie ich ihn wieder beheben kann.“

Verscheuchen Sie die missbilligenden Stimmen aus Ihrem Kopf und ersetzen Sie Selbstbeschimpfungen durch Nachsicht sowie einen gut durchdachten Aktionsplan!

Sich positiv programmieren

Positives Denken soll auf keinen Fall Schwierigkeiten oder Schicksalsschläge schön reden. Stattdessen gilt es, eine optimistischere Lebenseinstellung zu erwerben und sich mit deren Hilfe das

Leben zu erleichtern. Dabei können positive Merksätze oder Affirmationen helfen, etwa

„Das werde ich schaffen“

„Ich werde immer selbstständiger“

„Der Erfolgreiche macht da weiter, wo andere aufgeben“.

Ihr Unterbewusstsein nimmt diese

Sätze gerne an und Suggestionen sind nun mal sehr wirksam. Deswegen ist eine Hypnosetherapie so

effizient. Die Wirksamkeit der Hypnose ist die Suggestion. Wiederholen Sie diese Selbstermutigungen mehrmals täglich. Zur Erinnerung können Sie sich Ihre Merksätze auf kleine Karten schreiben und auf den Nachttisch legen, an den Badezimmerspiegel kleben oder ins Portemonnaie stecken oder sie auf Kassette aufnehmen und immer wieder anhören.

Auf Sprach- und Denkhygiene achten

Ängstliche und epressive Menschen neigen dazu, alles schwarz zu sehen. Besonders sich selbst, die Zukunft, die Umwelt und bisherige eigene Erfahrungen. Sie verallgemeinern im Übermaß:

„Keiner liebt mich“

„Nichts kann ich mehr“

„Alles war umsonst“.

Nach dem Alles-oder-nichts-Prinzip erwarten sie oft, wieder ganz gesund zu werden. Misserfolge werden der eigenen Person, Erfolge dem Zufall, alles nur Glück oder anderen äußerlichen Faktoren

zugeordnet. Ängstliche und depressive Menschen sollten deshalb konsequent üben, wie man Sachverhalte präzise beschreibt, sinnvoll nach Ursachen forscht, vernünftige Zusammenhänge herstellt und damit wirklichkeitsnah denkt. ÜBEN Sie deshalb klare Sätze zu formulieren:

„Das und das habe ich geschafft“

„Heute ist ein schöner Tag!“

Verzichten Sie auf Verallgemeinerungen wie immer, alle, jeder stets. Vermeiden Sie Verneinungen zum Beispiel niemals, keiner, aber, nie. Sagen Sie anstelle von „Ich habe keine Angst“, lieber „Ich gehe diese Sache mutig an“.

Sie werden dabei viel Spass haben und es wird Sie neue Dinge erleben lassen.


Humor heilt

Das sind alles Übungen die Ihr Selbstwertgefühl steigern. Haben Sie den Mut zu lachen und sich nicht allzu ernst zu nehmen. Der Erfolg lässt nicht lange auf sich warten.

Humor ist ein wunderbarer Heiler und ist ansteckend - tun Sie es einfach!